Februar 2010 Archive

Hm. Was sich unsere Frau Aigner wohl dabei denken würde. Unter "Bilderbuch Köln" Kann man virtuell durch die Stadtkarte gehen und sich Bilder der Häuser ansehen. Dabei geben sich die Fotografen auch keinerlei Mühe die Autonummernschilder zu anonymisieren.

201002-koelner-bilder.png

Kommentare mit Hinblick auf Privatsphäre werden mit Hinblick auf die "Panoramafreiheit abgewiesen. Interessant.

Hier kann man die Frage an Frau Aigner untersützen. Und dann fand ich grad noch das hier: Die Klage einer Eigentümerin gegen dieses Angebot wurde abgewiesen. Was ist jetzt noch der Unterschied zu Google Streetview?

Stefan Wissel hat mich letzte Woche auf ein cooles Tool für Screenshots hingewiesen: Shutter Bisher hatte ich immer Gimp genommen aber das ist mir inzwischen zu mächtig. Ausserdem hat Shutter einige nette Features die über ein reines Printscreen hinausgehen.

201002-shutter.png

Nur damit ich es nicht nochmal suchen muss.  Erst Diskette auf 1,44 MB vorbereiten und dann Dateisystem erstellen 

fdformat /dev/fd0u1440

/sbin/mke2fs /dev/fd0u1440

 

Für die die sich wundern warum man das noch brauchen könnten. Ich mache meine ersten Versuche mit der Firewall pfsense  und möchte meine Konfigurationen auf Diskette speicher damit ich keine Festplatte brauche.

Was mich beim Blackberry Storm immer nervt ist, das es keine "einfache" Bildschirmsperre gibt. Man kann den Blackberry sperren aber dann muss man immer auch wieder das Kennwort eingeben. Einfach so nur sperren geht nicht. Hier greift Stormslider ein. Das Programm sperrt den Bildschirm und man kann durch eine Iphone artige "Schiebebewegung" freischalten.

201003-stormslider.png

Kann hier geladen werden. Es gibt auch kostenpflichtige Variante für wenig Geld aber da ich mit dem Funktionsumfang auskomme habe ich mir die nicht angeschaut.

Dies mal ist das Seil stabil und der Knoten aber trotzdem nicht gut :-(

Jetzt war ich doch mal neugierig was die gute Frau Aigner auf Ihrer Web Seite macht. Schaut man sich den Quellcode an sieht man

<a  class="etrackerlink" target="_blank" href="http://etracker.zadi.de/soverview.php?c=1&amp;et=k3K">
<img border="0" alt="" src="http://etracker.zadi.de/cnt.php?et=k3K&amp;java=n&amp;et_easy=0&amp;et_pagename=Verbraucherschutz+und+Informationsrechte+310762&amp;et_areas=/Verbraucherschutz+und+Informationsrechte&amp;et_ilevel=0&amp;et_target=,,,1&amp;et_lpage=&amp;et_trig=&amp;et_se=0&amp;et_cust=0&amp;et_basket="/></a>
</noscript><!-- etracker CODE END -->

dabei scheint es sich um eine etracker® web controlling enterprise basic Installation zu handeln die auf einem Server der "Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung" läuft. Wenn man jetzt diesen Dienst aufruft kann man hier lesen:

A. Empfohlene Formulierung für etracker Kunden

Folgende oder eine ähnliche Formulierung empfehlen wir zur Verwendung auf Websites, die etracker Technologie einsetzen. Sie gilt auch für diese Website.

'Auf dieser Website werden durch Technologien der etracker GmbH (www.etracker.de) Daten in anonymisierter Form zu Marketing- und Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert. Aus diesen Daten werden unter einem Pseudonym Nutzungsprofile erstellt. Hierzu können Cookies eingesetzt werden, die allerdings Daten ausschließlich in pseudonymer Form sammeln und speichern. Die Daten werden nicht dazu benutzt, den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren und werden nicht mit Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt. Der Datensammlung und -speicherung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprochen werden.'

etracker scheint eine Analysesoftware zu handeln die als zulässig angesehen wird. Trotzdem ist man der allgemeinen Auffassung das man darauf hinweisen sollte.

Das heist der Hersteller der Software rät seinen Kunden zu einer solchen Formulierung auf der Website. In der Regel sollte man dies in der Datenschutzerklärung finden. Hm. steht nix. Zur Sicherheit habe ich dann noch die Volltextsuche bemüht und nach "etracker" gesucht. Auch nix. Mal sehen was die gute Dame zu meiner Anfrage sagt. Bitte hier abstimmen 201002-aigner-datenschutz.png

201002-forerunner.jpgFür mich als regelmässigen Läufer mit dem stillen Ziel "ein Marathon pro Jahr" gibt es ein "Gadget" auf das ich nicht mehr verzichten möchte. Von Garmin gibt es einen "virtuellen Trainingspartner" der neben dem üblichen Pulsmesser auch die Laufstrecken mit GPS aufzeichnet. Natürlich kann man auch die ganzen Daten auf dem PC laden und schön auswerten.

So sieht das Ding aus wenn es neu ist. Meins ist jetzt 3 Jahre alt und hat auch die ersten Defekte im Display.

Wenn man regelmässig läuft halte ich so ein Ding für unverzichtbar (Alles was in Richtung Schrittzähler geht halte ich für deutlich zu ungenau).

Vor kurzem ging die Batterie am Pulsmesser zu Ende und ich musste mir eine Neue kaufen. Nur ging der Pulsmesser danach immer noch nicht :-(

Ich habe das Teil vor drei Jahren in den USA gekauft also mit Garantie ist das nichts mehr. Bei Globetrotter in Köln hat man mich auf die richtige Fährte gesetzt. Man muss Uhr und Band synchronisieren (geht irgendwo im Menü unter Zubehör)

Jetzt klappts auch wieder mit dem Puls ;-)

Ich bin ja mit MovableType nicht unzufrieden aber die Lernkurve ist an manchen Stellen schon recht hoch. Und in manchen Fällen die Doku recht mau. Anyway: ich hatte mich immer gewundert warum meine Artikel die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlichen wollte nicht veröfftentlicht wurden. Die einfache Lösung: Ohne das auf dem Server eine Script läuft geht es auch garnicht. weiter...
Bei einem xt:commerce Shop gibt es ja die Möglichkeit verschiedene Templates für die Darstellung von Produkt- und Kategorielisten zu haben. Da mir am Anfang etwas das Wissen fehlte habe, ich an der einen oder anderen Stelle die falsche Entscheidung getroffen. Das Ende vom Lied war das ich mehrere verschiedene Listentemplates hatte. Ich habe sie dann zwar wieder auf jeweils eins konsolidiert und mit symbolischen Links kombiniert aber in der Datenbank war in den Produkten natürlich immer noch Durcheinander. Mit folgenden Datenbankbefehlen konnte ich hier aufräumen. weiter...

Frau Aigner heute

Dem Internet-Giganten Google fehlt nach Einschätzung von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) der Respekt vor privaten Daten seiner Nutzer. Den neuen Dienst Google Buzz nannte die Ministerin "einen massiven Eingriff in die Privatsphäre".

Liebe Frau Aigner,

Wer seine Daten einem Dienst wie Google anvertraut muss damit rechnen das so was passiert. Aber bevor Sie sich über Google und den Datenschutz für einen unbekannten kleinen Teil der deutschen Bevölkerung einfordern, bitte erstmal vor der eigenen Haustür kehren. Der deutschen Verwaltung fehlt nämlich der Respekt vor den Daten aller deutschen Arbeitnehmern. Und dagegen kann sich keiner entziehen. Hier ist Handlungsbedarf.

Ich habe meine Meinung zu diesem neuen System ja schon mal in einem Beitrag geäussert. Bei der weiteren Recherche ist mir noch ein kleines Detail aufgefallen.

Ich möchte es mal etwas provokativ zusammenfassen

Wenn der Datenschutz stört wird er einfach ausgesetzt.

Eins der wesentlichen Element des Datenschutzes in Deutschland ist das Recht auf Selbstaufkunft

 § 19 BDSG – Auskunft an den Betroffenen

1) Dem Betroffenen ist auf Antrag Auskunft zu erteilen über
1. die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
[...] 201002-elena-krake.gif

Ich habe also das Recht zu erfahren welche Daten über mich gespeichert sind. Tja - und da ist das Problem. Vor 2012 wird das nix. Aber was solls - wenn der Datenschutz bei Projekten stört dann setzen wir ihn einfach aus. Wahrscheinlich müsste jeder andere erstmal sicherstellen, das die Gesetzte erfüllt werden bevor er anfängt Daten zu speichern.

Es ist halt einfacher sich über Google und Streetview aufzuregen als durchzusetzen das so ein Projekt der Bundesregierung gesetzeskonform abläuft.

Und dann dürfen wir 2012 alle auf einmal erfahren was gespeichert ist und Korrekturen anfordern?

In der EDV nennt man das "Big Bang" und funktioniert so gut wie nie.

(und ob das mit dieser Karte wirklich in 2 Jahren gehen kann??)

Ich finde das Standardtheme auf dem Blackberry Storm recht "kalt" Ein schönes Theme habe ich hier gefunden:

Ich würde gerne mal eine CD von ihm kaufen aber konnte noch nicht mal eine mp3 Datei finden.

Der Junge ist unglaublich.

Anscheinend waren meine Lohrberen doch zu früh vergeben. Ein Gesetz unterschreiben was vom Gesetzgeber schon wieder zurückgerudert wird. Menno :-(

Es bestanden keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken",

Jetzt darf man Inhalte durch Polizisten ohne richterlicher Verfügung einschränken. Und das ganze ohne öffentliche Kontrolle. Und dann auch noch sinnlos.Was für eine Verschwendung.
 

Die Beschreibung von ELENA hört sich ja toll an:201002-elena-krake.gif

Was ist ELENA?

Das Gesetz über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA Verfahrensgesetz) ist ein wichtiger Meilenstein zum Abbau bestehender Bürokratie, aber auch ein Signal für mehr Innovation. Rund drei Millionen Arbeitgeber stellen Jahr für Jahr etwa 60 Millionen Bescheinigungen in Papierform aus. Diese Nachweise benötigen ihre Beschäftigten, um gegenüber öffentlichen Stellen die Voraussetzungen für den Bezug einer bestimmten Leistung nachweisen zu können. So ermittelt beispielsweise die Arbeitsverwaltung auf der Grundlage der vom Arbeitgeber ausgestellten Arbeitsbescheinigung den Anspruch auf
Arbeitslosengeld. Zwischen der elektronischen Personalverwaltung des Arbeitgebers und der elektronischen Sachbearbeitung in den Behörden klafft eine Lücke, die weiterhin durch den traditionellen Informationsträger Papier überbrückt wird. Dieser Medienbruch wird durch das ELENA-Verfahren beseitigt

Was ich nicht verstehe ist: Warum wir dazu alle Gehaltsdaten schon mal vorab übertragen und beim Staat speichern müssen? Nur mal so. Für den Fall das man vielleicht irgendwann mal Leistungen beantragt?

Wenn es nur darum ginge diesen Medienbruch zu beseitigen, müsste das Verfahren so angelegt werden, daß die Daten übertragen werden wenn ich den Antrag stelle. Nicht aber nicht schon vorher.

Es glaubt doch keiner das Daten die einmal erfast worden sind, nicht auch genutzt werden. Es ist doch schon vielfach geschehen das man eine Datensammlung eingeführt hat und später die Auswertung auf andere Bereiche erweitert hat. (Siehe zum Beispiel Autobahmautsystem und Verkehrsüberwachung) Als nächsten sehe ich schon den Gehaltsdaten / Kontodatenabgleich.

Der einzige und effektiveste Datenschutz ist das "Nicht Speichern". Die Forderung muss lauten:

- Erst übermitteln wenn notwendig. Keine Vorratsdatenspeicherung

Jetzt weiss ich warum so viele Projekte in die Hose gehen. Die nutzen einfach nicht die Werkzeuge damit das endlich kinderleicht geht. Hätte man besser mal auf die Computerwoche gehört.

201002-pm-kinderleicht.gif

Warum hatte ich eigentlich auf meinem PMI Kurs zum Projektmanagent gerlent:

Project Management is the application of knowledge, skills, tools and techniques to project activities to meet project requirements (Projektmanagement ist die Anwendung von Wissen, Können, Werkzeugen und Techniken auf Projektaktivitäten, um Projektanforderungen zu erfüllen.).

Oder ist die Toolverliebheit vielleicht der Grund warum das manchmal nicht klappt?

Im Nachgang meines Eintrages zum beschlossenen Gesetz über Internetsperren habe ich festgestellt das die wenigsten den technischen Hintergrund kennen, warum diese so sinnlos sind.

Ich möchte es mal auf eine einfache Art probieren. Watt issene Dampfmaschine.

  • Wenn man in dem Browser: www.hagen-bauer.de eintippt muss der  Rechner die (Telefon)Nummer des Servers finden.
  • Dazu schaut er in ein Telefonbuch, das man meistens von seinem Internetprovider bekommt
  • Das Gesetz sollte jetzt allen deutschen Interprovidern vorschreiben das Anfragen auf bestimmte Namen (Websites) nicht auf die richtige (Telefon)Nummer sondern auf die (Telefon)Nummer des "Stoppschild" umgeleitet werden.

Tolle Idee. Wenn es im Internet nicht noch andere, als die deutschen "Telefonbücher" gäbe Ich nutze z.B. OpenDNS  (ups. bin ich jetzt schon verdächtig?) Ich nutze diesen Dienst und nicht von der Telekom weil er unter anderem  etwas Schutz vor Phishing Attacken gibt.

Das heist jeder, der ein nicht deutsches "Telefonbuch" benutzt sieht diese "Sperre" gar nicht. Und das Umstellen auf einen anderen DNS Server (so heisst nämlich so eine Telefonauskunft) ist in weniger als 10 Sekunden durchgeführt. Man kann nicht einfach jedem der das macht kriminelle Absichten unterstellen. Diesen Zusammenhang stellt Tante Ursula aber hier her

Ist jetzt jeder, der einen anderen DNS Server benutzt schon kriminell? Man kann auch nicht sagen das man über tiefes IT Wissen verfügen muss, wenn man diese Sperren aus kriminellen Gründen umgehen möchte. Ich verstehe das unsere deutschen Bürgervertreter das mit dem Telefonbuch nicht durchschauen. Aber ich bin mir sicher das der technologische Sachverstand irgendwo in einem Ministerium vorhanden sein sollte.

Vielleicht mal einen Internetführerschein für Tante Ursula. (und bitte nicht jeden der 3 Gramm Ahnung hat von dem, was im PC vorgeht als Minderheit bezeichnen)

Es wird langsam zwar schon langweilig, aber der Schnee ist diesen Winter schon beeindruckend. Inzwischen fast 30 cm. Zu Weihnachten wäre jeder froh gewesen aber zu Karneval hält sich die Begeisterung hier im Rheinland in Grenzen.

Florfliegen sind Nützlinge, welche sich im Garten auch auf Blattläuse stürzen. Ich habe den Kasten im letzten Jahr gebaut und direkt neben unseren Holunder gestellt. Dort gab es nämlich ganz besonders viele Blattläuse. Mal sehen ob da Florfliegen drin sind. Die Anleitung für den Kasten habe ich von hier. Die Farbe rot sollte man wählen weil die Tiere das wohl besonders mögen.201002-florfliegenkasten.gif

ModSecurity ist eine Komponente die man in einem Apache Webserver installieren kann. Die Zielsetzung ist es die reinkommenden Anfragen zu kontrollieren und zu überwachen. Es sind nämlich nicht nur nette Menchen unterwegs die einfach nur Webseiten lesen wollen - neiin. Es gibt auch die sehr unfreundlichen Menschen die nicht mit einem Browser arbeiten so wie Du und ich sondern mit Programmen die einen normalen Benutzer simulieren. Und die versuchen über diesen Weg Spam in Foren oder Gästebüchern zu hinterlassen oder noch schlimmer in einen Server einzubrechen.

201002-ModSecuriity.JPG

Das Bild sieht dann ungefähr so aus. Die Anfrage

http://www.hagen-bauer.de/blog

kommt an und wir von modsecurity gelesen und nach definierten Regeln geprüft. Wenn keine Regel zutrifft ist es ok und geht an den Webserver. Wenn eine Regel zutrifft wird es direkt zurückgewiesen. Es kommt also auf die Regeln an. Da gibt es einige freie oder aber auch kommerzielle Regeln die die typischen Angriffsmuster prüfen. z.b. bei

 

http://www.hagen-bauer.de/blog/etc/password

möchte vielleicht jemand versuchen meine Passwortdatei zu bekommen. (stimmt  nicht ganz aber es soll das Schema erklärt werden). Dafür gibts ne Regel und modsecurity sagt: "kriegste nicht" auch wenn der Webserver dahinter es vielleicht erlauben würden.  Wie gesagt: Sehr "high level" Erklärung.

Es sind also die Regeln wichtig. Und wie bei allen Regel gibt es auch Fälle wo die Regel zutrifft obwohl garnichts schlimmes passiert ist. So prüfen einige Regeln den Inhalt. Es ist bei uns z.B. vorgekommen das wir für eine Seite einen Namen vergeben haben und weil "zu viele Bindesstriche" im Namen vorkamen konnte man die Seite nicht aufrufen.

Insgesamt ist zu sagen das eine Installation von modsecurity nichts ist was man mal so eben auf einen Server wirft und gut ist. Man sollte darauf eingestellt sein das man die Installation erst eine Weile überwachen muss. Es kann ja Fälle geben wo eine Anwendung nicht mehr funktioniert weil eine Regel fälschlicherweise anschlägt. Dann muss man regelmässig Logfiles überwachen. Man sollte auch wissen was "reguläre Ausdrücke" sind. Das ist nämlich das Verfahren mit denen die Regeln erstellt werden.

Es gibt noch tausend andere Dinge zu erklären. Ich werde meine Erfahrungen mit diesem Werkzeug und einigen Anwendungen dokumentieren und da wollte ich zumindestens mal einen kurze Einführung gegeben haben.

Vielleicht ist ja jemand neugierig geworden und möchte es mal versuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich hatte noch eine Mail auf meinem Mailserver postfix welche die falsche Addresse hatte. Natürlich tauchten die Zustellversuche immer wieder in meinem Logfile auf und sorgten für nervige und unnötige Warnungen in meinem Mailfile. Folgende Befehle als root sind dann hilfreich: weiter...

In meinem "nahen Umfeld" kann ich momentan erleben wie schnell man heute ein neues Knie einsetzten kann. Wirklich beeindruckend.


Am Dienstag morgen operiert und am Donnerstag morgen schon freihändig durch die Gegend humpeln. Es folgt zwar noch eine Rehabilitation aber das man überhaupt so schnell wieder auf "die Beine" kommt finde ich schon phantastisch.


Wahrscheinlich macht man das in 10 Jahren ambulant.

 


 

Warum muss es eigentlich der Bundespräsident sein, der einem offensichtlich geistig umnachteten Gesetzesentwurf einen Riegel vorschiebt. Ich rede von Tante Ursulas Internetsperren. Anstand die gesetzeswidrigen Inhalte zu löschen, sollte versucht werden das Konsumieren dieser Inhalte mit MickyMaus leicht zu umgehenden Pseudowahrnschildern zu verhindern. Und die Verwaltung dieser Sperrlisten sollte noch nebenbei von einer Polizeibehörde vorgenommen werden. Nur damit man medienwirksam ein Stoppschild in die Kamera halten kann. Bravo Zensursula

Jetzt möchte man ein neues Gesetz schaffen. Warum brauchen wir ein Gesetz um illegalen Kontent zu vernichten?  Wir erlauben es Abhmahnvereinen Personen wegen angeblicher MP3 Downloads zu verfolgen aber Kinderpornos können wir nicht verhindern? Hm. Verstehe ich nicht.

Aber die gute Ursula ist ja zum Glück schon auf der Suche nach dem nächsten Stoppschild (hier gefunden)

201002-zensursula1.jpg

Bitte wiederhohlen: “Every nation has the government it deserves.” Joseph de Maistre (1753-1821)

Subversion (SVN) ist ein System zu Verwaltung von Dateien und Verzeichnissen. Den Ursprung hat es in der Softwareentwicklung und dort hilft es, verschiedenen Entwicklern an unterschiedlichen Bereichen des Programms zu arbeiten und diese dann zusammenzuführen (und noch tausend andere Dinge aber das führt hier zuweit). Eingearbeitet hatte ich mich um die Entwicklung unseres PHP basierenden Internetshops xtcmodified zu unterstützen. Ich arbeite zwar nur mit mir selbst aber es hilft hervorragend die unterschiedlichen Versionen zu verwalten. Der eine oder andere kennt das vielleicht. Man arbeitet an einer Datei, macht eine Sicherrungskopie und hat dann schnell den Überblich verloren. Geschweige das man später noch weiss was man in welcher Reihenfolge gemacht hat. Dieses Problem hat man natürlich nicht nur für Programmquellen sondern auch für Konfigurationsdateien und die liegen bei einem Unixsystem in einem Verzeichniss namens /etc. Auch hier mache ich Änderungen und hätte gerne die unterschiedlichen Versionen aufbewahrt. Die folgenden Zeilen sind meine Notizen. weiter...

201002-hausdergeschichte-logo_hdg.pngFalls Ihr mal in Bonn ein nettes Museum besuchen wollt, kann ich das Haus der Geschichte empfehlen. Der Eintritt ist kostenlos und man findet immer wieder was nettes. So wie Adenauers Mercedes, seinen Salonwagen und vieles mehr.

Wenn es um das Sicherung meiner Daten geht neige ich zu leichter Paranoia. ;-) Ich sichere alle meine Daten täglich auf einen zweiten Rechner der zu diesem Zweck nachts geweckt wird. So weit so gut. Was aber im totalen Disaster Fall (Einbruch/Wandalismus/Feuer) Um diesem Fall vorzubereiten kopiere ich in regelmäßigen Abständen meine wichtigen Daten auf eine Festplatte und hinterlege diese "an einer anderen sicheren" Stelle. Das ist dann zwar nicht tages aktuell aber es wäre immer nur ein teil der Daten verloren. Jetzt ist mir trotz der Vertrauenswürdigkeit dieser "anderen Stelle" nicht wohl dabei die Daten "offen" zu lassen. Deswegen wird die ganze Platte verschlüsselt. Hier meine Notizen. weiter...
Wenn man in xt-commerce oder noch besser in xtcmodified die Kommentarvorlagen von hier verwendet, kann man sich lästige Tipparbeit etwas sparen. Man hat die Möglichkeit, persönliche Kommentare aus einer Auswahlliste heraus in das Kommentarfeld zu setzen. Diese werden dann bei einer Statusänderung per Email gesendet. Eine einfache aber effektive Sache. Vielleicht gibt es das auch von woanders aber damals hatten wir das nur dort gefunden. Allerdings gibt es keine Möglichkeit existierende Kommentare zu editieren und neu abzuspeichern. Da ich ein Fan von minimalistischen Kommandozeilen bin und "unnötige" Oberflächen wie phpmyadmin gerne vermeide hilft also nur der Griff in die Datenbank. Dort löschen und neu anlegen. Hier ist meine Doku. Wie bei jedem Aufruf der Mysql Kommondozeile: erst Datenbankbackup und wie bei allen Dingen hier in meinem Blog. "Use at your own risk" (tut aber nicht weh habs grad genauso gemacht ;-) weiter...

201002-justizia.gifDas glaub ich ja nicht. Jetzt sind laut Landgericht Hamburg jetzt auch noch Abmahnungen per Email zulässig. Und da macht es auch garnichts wenn die Mail im Spamfilter landet. Selbst schuld. (Az.: 312 O 142/09) z.B. hier

Was kommt als nächstes. Abmahnung per twitter oder SMS?

Hat man den "Sachverstand" der Richter mal geprüft? Vielleicht mal einen Internetführerschein vorschlagen?

Na das ist ja mal Gleichberechtigung in die andere Richtung. In England lassen sich immer mehr Männer die Brust verschönen. Nur diesmal nicht grösser sondern kleiner. Laut BBC sind in England von 2006 auf 2007 sagenhafte 44% mehr Brustoperationen an Männern durchgeführt worden.

Hm -  bin mir nicht sicher ob wir Männer wirklich alles nachhohlen müssen ;-)

(PS. Ich hatte auch zuerst ein Bild aber das habe ich dann doch rausgenommen)

An dieser Stelle hatte ich ja meine Konfiguration von Festplattenfehler mit Smartd und Nagios beschrieben. Meine Art von passiven Checks ist hier dokumentiert. Jetzt gilt es noch diese beiden Ansätze zu kombinieren. Ich möchte mit passiven Checks über den Smartd Status der Festplatten meines Backupservers informiert werden. Wäre ja schon ungünstige tagliche Backups auf eine defekte Platte zu machen.

So sieht es am Ende aus.

201002-nagios-passive-smartd.gif
Und hier das script: 

vi caserio-nsca-check_smartd.sh

#!/bin/bash
send_nsca=/usr/lib/nagios/plugins/send_nsca
send_nsca_cfg=/etc/nagios/send_nsca.cfg
nagioshost=x.c.de
host=backup
service1=SMARTD-SDA
service2=SMARTD-SDB
service3=SMARTD-SDC
plugin=/opt/c/nagios/check_smart
dev1='/dev/sda'
dev2='/dev/sdb'
dev3='/dev/sdc'
int1='scsi'
output1=`$plugin -d $dev1 -i $int1`
output2=`$plugin -d $dev2 -i $int1`
output3=`$plugin -d $dev3 -i $int1`
rc=$?
echo -e "$host\t$service1\t$rc\t$output1"| $send_nsca -H $nagioshost -c $send_nsca_cfg
echo -e "$host\t$service2\t$rc\t$output2"| $send_nsca -H $nagioshost -c $send_nsca_cfg
echo -e "$host\t$service3\t$rc\t$output3"| $send_nsca -H $nagioshost -c $send_nsca_cfg
exit 0
 

Ich kann mich nicht erinnern wann wir das letzte mal soviel Schnee hier in Meckenheim hatten201002-snow.gif

Vor kurzem hatte ich ein Problem mit meiner Musikanlage. Es rauschte manchmal. Mein Verdacht war das es vielleicht das Boxenkabel sein könnte. (nur am Rande - eine meiner Boxen ist mit Bundeswehr Fernmeldedraht angeschlossen. ;-). Man höhrt ja von Leuten, die in der Lage sind unter realistischen Tests den Unterschied zwischen goldenen und einfachen Kabel herauszuhöhren. Irgendwie konnte ich mir das nicht vorstellen. Aber man weiss ja nie und deswegen ab in die Suchmaschiene.

Die Ergebnisse sind recht unterschiedlich und natürlich gespickt mit jede Menge technischen Details.201001-boxenkabel.gif

Am Schluss fand ich diesen Artikel recht einlechtend. Das finale Argument war für mich:

Am Ende geht es vom Kabel auf eine Leiterplanie. Und die ist um ein Vielfaches dünner und auch mit Sicherheit nicht aus Gold. Warum soll ich also vorher ein dickes Kabel nehmen.

 

Goldene Kabel??? Verstehe ich nicht ;-) Es bleibt bei meinem Kabel