Dezember 2011 Archive

Ein absolutes Muß für jeden einigermaßen technisch orientierten Menschen mit Interesse an den Freiheitsrechten in unserem Lande.
201112-ozapftist-0.pngEs wird ein sehr schöner Bogen von den rechtlichen Vorgaben des Verfassungsgerichts auf die aktuellen Entwicklungen des Staatstrojaners gezogen.

Einige technische Details der Lösung erscheinen schon etwas hanebüchend. So werden zum Beispiel die Schlüssel dieser "für jeden Fall entwickelten Software" in verschiedenen Fällen verwendet. Das macht man einfach nicht.

Das komplette Kommandoset des Trojaners ist darauf ausgerichtet die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zu umgehen. Dies hatte nur erlaubt die Daten der laufenden Kommunikation zu erfassen nicht aber Bildschirmfotos zu machen.

Ab ungefähr 1:16: Die Reaktion eines Staatsekretärs im Bundestag ist ein Muß. Wer hat diesen Mann beraten.

Erstaunliches auch zum Ablauf. Die Behörden bekommen einen Trojaner und einen PC auf dem die Daten dann auflaufen. Alles dazwischen ist dem Staat nicht transparent. Wie da Beweißsicherheit auf kommen soll ist mir nicht klar. Welche Verantwortung wird einem Auftragnehmer wie Digitaks übergeben? LKA Mitarbeiter ohne Quelltexteinsicht geben Aussagen an Richter der sich darauf verläst.

Erst wenn ein Nachweiss der Fehlerfreiheit der Software erbracht wird darf man Trojaner in ein unbekanntes System installieren. Und wir wissen alle wie weit wir mit fehlerfreier Software sind.

Alleine zu glauben das so ein Trojaner/Virus nicht bekannt werden würde ist ein Zeichen der Naivität mit der an diese Sache rangegangen wurde.

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Ein super Vortrag über Tor. An der einen oder anderen Stelle etwas technisch aber es zeigt den Beitrag dieses Anonymisierungsnetzwerks für den freien Zugang zu Informationen in totalitären Staaten. Vergangen Stationen des Hase und Igel Rennens und was sich Staaten wie Iran und China alles einfallen lassen um Ihre Bürger zu überwachen.

Endet mit einem tollen Plädoyer gegen jede von Überwachung und Vorratsdatenspeicherung auch in demokratischen Staaten und nennt die Namen von Firmen die diese Unrechtsstaaten mit Technologien unterstützen.

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Mal sehen wie oft ich diesen Quatsch in der Computerwoche noch lesen darf. Anfang letzten Jahres hat die Computerwoche schon mal vom "kinderleichten Projektmanagement" gesprochen. Jetzt wurde der Artikel noch einmal aufgewärmt. Sogar der Link ist derselbe. Das nenne ich "effektiven Journalismus".

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Will man mit Hilfe von Ubuntu eine Festplatte klonen oder um ziehen geht das recht einfach. Ich wollte den Inhalt einer kleineren SSD Platte auf eine größere umziehen. Einfach beide Festplatten anschließen und eine Ubuntu Life CD booten. Dann einen "kleinen Befehl" eingeben und die Partitionen verschieben weiter...

Anfang des Jahres hatte ich über "die dümmste aller Netzsperren" berichtet. In NRW sollten die Telekom und Vodafone den Zugang zu zwei Glückspielanbietern verhindern. Und damit das Ausmaß der Dummheit auch wirklich verstanden wird. In einem weltweiten Netzwerk sollten Bewohner eines Bundeslandes nicht auf eine Webseite zugreifen können.

Glücklicherweise ist das jetzt für "rechtswidrig" erklärt worden. Man habe nur gegen zwei Netzanbieter geklagt  - nicht gegen alle.

Die Inanspruchnahme der Klägerin als Nichtstörerin sei rechtswidrig, weil die Bezirksregierung Düsseldorf nur gegen zwei Access-Provider vorgehe. Die Wahrung des Gleichheitssatzes erfordere jedoch eine einheitliche Vorgehensweise gegen die in Nordrhein-Westfalen ansässigen gewerblichen Diensteanbieter. Zudem könnten die Internetnutzer ohne weiteres auf einen der verbleibenden Anbieter ausweichen.

Man beachte:"rechtswidrig" nicht "schwachsinnig"

Und das man nicht mal auf einen anderen Anbieter sonder nur auf einen anderen DNS Server ausweichen muß war den Richtern wahrscheinlich zu kompliziert.

Aber die Posse könnten weitergehen. Gegen die Urteile kann Berufung eingelegt werden.

 

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Nach den üblichen schwarz Malereien die mit der Veröffentlichung des Armutsbericht einhergegangen sind wollte ich mir mal die Details an sehen.

Zwei Fragen drängen sich mir auf. Zum einen: Was wäre eigentlich eine "akzeptable Quote"?

In den letzten sechs Jahren blieb die Armutsquote recht stabil - egal ob die Wirtschaft bergauf oder bergab ging. Die "sozialen Schere" die immer weiter auseinander geht kann ich hier nicht erkennen.

Viel interessanter fand ich die Aufteilung nach Bundesländern. Es wird zwar immer von der "schlechten Sozialpolitik" gesprochen aber so einfach scheint das nicht zu sein. Es gibt nämlich Bundesländer mit deutlich "unterdurchschnittlichen Niveau" wie Bayer und Baden-Württemberg. Und Länder in denen die Quote um 2% gesunken ist (z.B. Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen Anhalt) Brandenburg ist sogar 3% gesunken.

Andere Stadtstaaten wie Berlin oder Bremen verharren auf hohem Niveau und NRW steigt sogar.

Vielleicht sollte man mal fragen was denn die erfolgreichen Länder besser machen? Anscheinend sind es doch einzelnen Länder die es nicht schaffen besser zu werden.

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OpenVAS (Open Vulnerability Assessment System) ist eine Zusammenstellung von Tools für Schwachstellen-Scanning. Auf Basis von regelmäßig aktualisierten Prüfroutinen kann das ganze Netzwerk, Teile davon oder einzelnen Rechner auf bekannte Schwachstellen untersucht werden. weiter...

Aus dem niedersächsischen Beamtenrecht

Beamtinnen und Beamte müssen jeden Anschein vermeiden, im Rahmen ihrer Amtsführung für persönliche Vorteile empfänglich zu sein und sich nicht ausschließlich an sachlichen Erwägungen zu orientieren. Deshalb besteht nach § 42 BeamtStG das Verbot, auch nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, Belohnungen, Geschenke und sonstige Vorteile für sich oder eine dritte Person in Bezug auf das Amt zu fordern, sich versprechen zu lassen oder anzunehmen. Etwas anderes gilt nur, wenn die Zustimmung der nach § 49 NBG zuständigen Stelle (siehe Bezugserlass zu c) vorliegt.

und weiter

Belohnungen und Geschenke sind alle Zuwendungen in Bezug auf das Amt, auf die die Beamtin oder der Beamte keinen Rechtsanspruch hat und die sie oder ihn materiell oder auch immateriell objektiv besser stellen (Vorteil).

3. Grundsätzliches Annahmeverbot

c) die Gewährung von Leistungen (z.B. Unterkunft, Mitnahme auf Urlaubsreisen, Fahrkarten, Flugtickets),

d) die Gewährung besonderer Vergünstigungen bei Privatgeschäften (z.B. zinslose oder zinsgünstige Darlehen, verbilligter Einkauf, individuelle Rabatte),

g) Gegenstände, die wegen ihres Wertes das als allgemein und sozial adäquat anzusehende Maß übersteigen oder die wegen ihrer Ausführung mehr als geringwertige Aufmerksamkeiten darstellen,

Und was können wir bei Herr Wulf festhalten?

  • zinsgünstiges Privatdarlehen
  • kostenlose Unterkunft auf Privatreisen
  • Privates Werbesponsoring von Büchern zum Wahlkampf

Einem normalen Beamten droht dann

Der Verstoß gegen das Verbot der Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen stellt ein Dienstvergehen dar, sodass Beamtinnen und Beamten disziplinarische Maßnahmen bis zur Entfernung aus dem Beamtenverhältnis und Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamten bis zur Aberkennung des Ruhegehalts drohen.

Vielleicht verstehe ich ja irgendwann einmal warum Herr Wulf etwas tuen darf was ein normaler Staatsdiener nicht tuen darf.

Ungefähr 5000 Soldaten der Bundeswehr unterstützen die afghanische Regierung bei der Einhaltung der Menschenrechte, bei der Herstellung und Wahrung der inneren Sicherheit.

Den Soldaten und Ihren Angehörigen wünsche ich eine ruhige Adventszeit. Auf das sie alle wieder heil nach Hause kommen.

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Eine nette Beurteilung neuester Studien zu "Scripted Reality"

Jeder der vor 20:15 das RTL Programm erträgt ist sowiso verloren für den Arbeitsmarkt. Denn jede in Frage kommende Beschäftigung könnte effizienter erledigt werden von einem Gabelstapler, einer Spülmaschine, einer Videokamera oder einem Holzpfosten.


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Bisher dachte ich ja immer das wir in Deutschland die meisten freien Tage haben. Aber so "toll" stehen wir gar nicht da. Auch der Abstand zu den USA ist deutlich kleiner als ich dachte.

Interessante Daten

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Na das ist ja eine Superstudie. Jeder kann sich seine schöne plakative Schlagzeile raussuchen.

Aus der Abteilung "Das Glas ist halbvoll" : Deutschland wird ein bisschen toleranter201112-deutsche-zustaende-1.pngAus der Abteilung "Das Glas ist leer" : Rassismus nimmt zu

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Die Bundesregierung möchte in den nächsten 8 Jahren eine Million Elektroautos auf der Straße haben. Unabhängig von der Frage ob das sinnvoll ist scheint das aber anspruchsvoll zu werden.

In diesem Jahr waren es nicht ganz 2000. Wahrscheinlich ist unseren Politikern beim Umgang mit Milliarden etwas der Zahlenbezug verloren gegangen. Zwischen 2000 und einer Millionen fehlen noch ein paar Nullen - und zwar hinten und nicht vorne.

Bin mal gespannt ob das was wird. Ist ja nicht mehr so lange.

Wir Menschen sind schon manchmal putzig. Da verwüsten wir ein Gebiet über Jahre hinweg mit Panzerketten. Die Natur verwandelt sich in eine offene Landschaft die überhaupt nichts mehr mit der "natürlichen" Waldlandschaft zu tuen hat die eigentlich in der Gegend wächst.

Der Mensch verschandelt also die Umwelt.

Nun wird der Übungsplatz aufgegeben und die Natur wächst wieder so wie sie es halt so tut in Bayern. Die offenen Freiflächen wachsen wieder zu und der Wald kommt wieder.

So weit so gut. Eigentlich. Aber nein - nicht in Deutschland genau gesagt in nicht in der Nähe von Augsburg

Denn die Landschaft die sich gebildet hat ist eine Heidelandschaft. Und die finden alle toll. Also wird der "Verbuschung" in einem "Sicherungs- und Erhaltungskonzeptes für die Freiflächen" entgegen gewirkt - zum Beispiel mit Schafen.

Anstatt der Natur ihren natürlichen Lauf zu lassen geben wir Geld aus eine menschengeschaffene Unnatürlichkeit zu bewahren.

Natur ist das was wir schön finden aber nicht das was eh da wäre.

Wie wäre es den Platz als Übungsplatz für Privatpanzerfahrer freizugeben? Die suchen vielleicht noch so ein Gelände. Dann würde es auch wieder das natürliche Dröhnen von Dieselmotoren geben das ja diese schöne Heidelandschaft erzeugt hat.

Wofür wir noch alles Geld übrig haben.

Zur Zeit beteiligt sich die Marine mit 250 Soldaten vor den Küsten des Libanons an Friedensmissionen der Vereinten Nationen und unterstützen den Friedensprozeß im Libanon.

Den Soldaten und Ihren Angehörigen wünsche ich eine ruhige Adventszeit. Auf das sie alle wieder heil nach Hause kommen.

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Im Oktober hatte ich ja den das Hochbeeet gebaut. Was natürlich noch fehlte war die Füllung. Gemäß der üblichen Empfehlungen habe ich nun in den letzten beiden Monaten den Herbst dazu genutzt. In die "Kiste" kamen

  • Äste und Gestrüp auf den Boden
  • Rasenschnitt
  • Laub
  • frischer Kompost aus diesem Jahr
  • fertiger Kompost aus dem letzten Jahr

Jetzt wird das ganze vermutlich im laufe des Winters noch weiter absacken und dann geht es im Frühjahr weiter

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Mein guter Laufbegleiter Garmin Forerunner 305 ist kaputt :-(

Nach 4,5 Jahren und rund 6300 Kilometern.

Eigentlich nicht schlecht. Ein neuer ist noch am selben Tag bestellt worden.

Na also das finde ich jetzt langsam sehr bedenklich. Wenn die OECD sich mal eine Demokratie wie Griechenland ansieht und zu dem Ergebnis kommt:

The central administration as a whole lacks the practical tools, culture and ability to initiate, monitor and implement coherent policies

Sechs - setzen.

Und das liegt nicht an den Banken.

In particular, Greece’s central administration was plagued with inefficient structures, inadequate access to information und lack of co-ordination. Such problems had become a hallmark of the Greec Government system long before the financial crisis, with considerable costs for the Greek economy and society

Wenn schon fraglich ist ob die Reformen überhaupt funktionieren könnten und jetzt klar wird, das es nicht die notwendigen Organisation gibt - sollte man dann überhaupt noch Geld in diesen Schuldner investieren?

Interview mit Santa Claus -  über sein Familienunternehmen mit Franchise, den Geschäftsbeziehungen zur Kirche und Coca Cola und den negativen Auswirkung auf sein Markenzeichen Bart durch die Taliban.

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Jetzt habe ich ziemlich genau ein Jahr die Vibram Fivefingers und habe jetzt die 1000 km in diesen "Laufsocken" erreicht.

Ich denke ich werde dabei bleiben. Eigentlich hatte ich ja vor meinen nächsten Marathon auch damit zu laufen aber nach den wiederholten längeren Läufen am Wochenende hat mir meine Wade dann doch mitgeteilt das das keine gute Idee ist.

Aber für die "normalen Strecken" bis 15 km und ab und an mal über 20 ist das kein Problem.

Man läuft "anders" - näher an der Erde. Einfach besser.

Vorschaubild für 201107-vibram-fivefingers-500km.jpg

Im Sudan, in Uganda und im Kongo dienen über 500 deutsche Soldaten bei der Ausbildung und in Beratungs- und Unterstützungsmissionen. Den Soldaten und Ihren Angehörigen wünsche ich eine ruhige Adventszeit. Auf das sie alle wieder heil nach Hause kommen.

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Wenn man mit mehr als einem Rechner arbeitet oder noch Tablet benutzt bekommt man schnell das Problem das man die Bookmarks und Historie des Browsers auf allen Geräten gleich halten möchte. Es gibt zwar eine Reihe von Diensten im Internet die einem so etwas bieten aber mit der Ablage von solch persönlichen Daten an einen Dienstleister habe ich so meine Schwierigkeiten. Bisher habe ich dazu xmarks verwendet. Der öffentliche Service ist zwar so gut wie tot aber das Plugin erlaubte immer noch die Nutzung eines lokalen FTP Servers. Langfristig wollte ich davon also weg kommen. Firefox bietet seit Version 4 auch so etwas aber bisher dachte ich das auch dies nur mit dem externen Firefox Server geht. Wie ich jetzt rausgefunden habe kann man so einen Sync Server auch lokal betreiben. Mit diesen Schritten konnte ich das bewerkstelligen. weiter...

Jetzt ist es endlich weg. Das sinnlose Gesetz mit den Netzsperren die keinerlei Schutz brachten. Fast zwei Jahren nach Unterschrift durch den Bundespräsidenten ist das einstige Vorzeigeprojekt von Zensursula im Bundestag zu Grabe getragen worden.

Löschen ist doch besser.