Meldeämter verdienen Geld mit Adressen

Einige Meldeämter der  Kommunen scheinen eine Menge Gebühren damit zu verdienen, daß sie Adressanfragen von professionellen Addresshändlern beantworten. Wiso berichtete. Alles nach dem Motto:

Wir sind eine Meldebehörde und wir beantworten Anfragen an das Melderegister

Im Prinzip scheint das rechtlich korrekt zu sein. Wenn aber bis zu 1000 "Einzelanfragen" an einem Tag kommen finde ich das schon sehr merkwürdig. Ist es wirklich im Sinne des Datenschutzes und der "verwalteten" Bürger wenn Ihre Addressdaten in massenhaften Einzelanfragen zum Verkauf rausgegeben werden.

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Aber unser Frau Aigner beschäftigt sich lieber mit dem "Meldeamt der Welt (Facebook)" als mit den Meldeämter in Deutschland. Es ist nämlich einfacher den Datenschutz bei Facebook anzuprangern als in Deutschland wirklich was zu bewegen
 

5.10.10 Weitere Beiträge zu: Datenschutz

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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