Bin ich jetzt ein Chauvi nur weil ich Frau Schröder und Frau Merkel kritisiere?

oder warum kann ich dieses Highlight der Logik von zwei Frauen nicht verstehen. (bitte genau lesen: zwei Frauen - nicht alle Frauen)

Aussage 1

Die Unternehmen müssen also um die besten Mitarbeiter konkurrieren. Deshalb können sie weder Frauen außer Acht lassen, noch die Wünsche ihrer Mitarbeiter nach flexibleren Arbeitszeiten ignorieren.

Soweit so gut. Flexible Arbeitszeiten sind wirklich erforderlich und die Anweisenheitskultur muß einer Ergebnis orientierten Kultur weichen. Damit bin ich voll einverstanden und das unterstütze ich.

Jetzt aber:

Aussage 2:

Immer noch gebe es Besprechungen nach 17 Uhr, obwohl dies nur in Ausnahmen der Fall sein sollte.

Hm. Also was nun? Flexibel aber vor 17 Uhr? Warum soll eine Frau/Mann nicht nach 20:00 Uhr arbeiten dürfen wenn es in das Familienleben paßt?

Und was ist mit den Angestellten im Handel? Den Krankenschwestern. Haben die jetzt kein Recht nur weil Sie keine Kandidaten für Vorstandsposten im Konzern sind und diese Quote nicht voranbringen.

Staatlich verordnete Flexibilität für Eliten zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr.

Und der Satz geht mir dann richtig auf den Keks:

Über familienfreundliche Modelle hätten in den Unternehmen demnach also vor allem Männer zu entscheiden. "Und das sind oft die, die sich in der Verantwortung für die Familie weggeduckt haben",

Mich würde mal interessieren was passiert wenn Mann sagt

das ganztagsarbeitende Frauen sich vor der Verantwortung für die Familie wegducken.

9.2.11 Weitere Beiträge zu: Famielenpolitik die-spinnen-die-roemer

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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