Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit ist deutlich geringer als allgemein wahrgenommen

Mann merkt ja immer wieder das Informationen die nicht so recht ins klassische Bild der allgemeinen Aufgeregung passen irgendwie nicht so richtig veröffentlicht werden.

So hat sich jahrelang die Informationen gehalten, daß Frauen in Deutschland bis zu 24% weniger verdienen als Männer. Zum Beispiel hier

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen lag im Jahr 2006 24 Prozent unter dem von Männern. Im Schnitt erhalten Frauen 14,05 Euro in der Stunde, Männer 18,38 Euro

Dabei wird natürlich sofort angenommen das es sich hierbei um eine Benachteiligung der Frauen handelt.

Aber entweder war ich im letzten Jahr auf einem anderen Planeten, habe einfach gepennt oder die neuen Erkenntnisse in der Statistik habe einfach keinen interessiert weil es nicht so schön in das Bild passt. Zwar gibt es Unterschiede in den Bezahlungen aber diese sind in der Mehrzahl nicht auf Benachteiligung sondern ganz normal zu erklären. Es bleibt ein Rest von ca 8% die sich nicht strukturell erklären lassen.

Bezogen auf den für 2006 veröffentlichten Gender Pay Gap lag der um den Einfluss dieser Merkmale statistisch bereinigte Verdienstunterschied bei rund 8%

Dies bedeutet, dass Frauen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit je Stunde durchschnittlich 8% weniger als Männer verdienten.

8% sind natürlich immer noch ein Größenordnung. Aber ob man die politisch oder durch Gesetze ändern kann ist doch sehr fraglich. Irgendwo habe ich gelesen das Männer pro Zentimeter geringere Körperlänge 0.6% weniger verdienen als die Größeren. Da kommt auch niemand auf die Idee das per Gesetzt zu ändern.

Oder was habe ich hier übersehen?

30.10.11 Weitere Beiträge zu: Gleichberechtigung

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