32C3: Jugendschutzprogramme schädigen die Jugend

Also wenn Ihr Kinder habt und Euch über technische Programme zum Kinderschutz Gedanken macht: vergesst es. Keiner macht es und es ist auch Blödsinn. Dieser Talk beschreibt das wie ich finde sehr gut.

Die anerkannten Filter verhindern schon den Zugriff auf die Webseiten von Grundschulen und schon die Geschichte von Yahoo hat gezeigt das ein Katalogisieren von Internetinhalten nicht geht.

Das Kennzeichnen der Webseiten ist auch keine gute Idee - aufwendig, kostenintensiv und international nicht umsetzbar. Selbst Kinderseiten nehmen nicht relevant daran teil.

Die Filterschutzprogramme sind nur eine Lösung für die Pornoindustrie damit diese Ihre Pornos auch vor 23:00 Uhr zeigen können.

Und wenn Ihr glaubt das die zugelassenen Filterschutzprogramme die minimalen Anforderungen des BDSG erfüllen dann werdet Ihr enttäuscht sein. Da werden ungefragt Daten auf Server der Telekom gesendet.

Also: Finger weg davon und einfach mit den Kindern darüber reden was sie im Internet so machen. Spätestens mit 16 Jahren ist das notwendig wenn diese auch “offline” Pornos sehen können.

6.1.16 Weitere Beiträge zu: 32C3 Jugendschutz

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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