Topfsecret beginnt zu wirken

Wenn schon 2 Wochen nach Beginn der Initiative TopfSecret die ersten Verbandsvertreter ein Verbot fordern dann sind wir auf dem richtigen Weg.

Der Geschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverbands Hessen sagt in der FAZ: wir Bürger sind zu doof die Berichte zu verstehen:

Die Prüfberichte der Lebensmittelkontrolleure sind nicht dazu gedacht, öffentlich gemacht zu werden. Deshalb sind sie nicht in einer Sprache verfasst, die auf uns Verbraucher zugeschnitten ist. Sie geben uns keine Informationen an die Hand, aufgrund derer wir einschätzen könnten, wie es um die Hygiene in einem Betrieb wirklich bestellt ist.

Und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. fordert

Individuell beantragte Behördenauskünfte nach VIG und behördliche Veröffentlichungen im Internet sollten strikt unterschieden werden. Der Gesetzgeber sollte diese Unterscheidung dringend im Wortlaut des VIG klarstellen

Man ist übrigens verpflichtet seiner Weitergabe des Namens an den betroffenen Betrieb zuzustimmen. Was an sich auch schon ein Unding ist. Wenn ich als Bürger eine berechtigte Auskunft verlange warum muss der Staat das in der Welt bekanntgeben dürfen.

Also: Weitere Anfragen stellen Erst wenn es weniger Aufwand ist die Berichte direkt zu veröffentlichen als individuelle Anfragen zu beantworten wird sich daran etwas ändern das mit unserem Steuergeldern erstellte Gutachten vor uns geheim gehalten werden.

24.2.19 Weitere Beiträge zu: Gesundheit Hygiene FragdenStaat OpenGovernment

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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