Was? Nein! - Doch! - Oh!

Na was eine Überraschung. Die Netzagentur warnt das es bei ungünstigem Wetter zu Stromausfällen kommen kann.

Als ich im November letzten Jahres an dieser Stelle die Frage nach Netzen gestellt habe bekam ich Kommentare wie:

Klar haben wir die Stromnetze, .....

oder

Diese vorhandenen Verteilnetze können doch sicherlich in beide Richtungen Strom transportieren...

Jetzt habe wir mal ein "wenig" abgeschaltet und schon importieren wir im Frühjahr Strom aus Frankreich.

Und das ein Daimler Chef überhaupt nicht amused ist, daß er seine Produktion demnächst von Sonne und Wind abhängig abschalten darf und seine Planungssicherheit etwas einschränkt ist mit Sicherheit auch nur Panikmache.

So wie dieser Satz des Chefs der Bundesnetzagentur

Wir haben Tage, an denen allein Sonnen- und Windenergie die Leistung von 28 Kernkraftwerken einspeisen. Aber eben nur tagsüber und nicht im Winter! Das Problem bleibt, dass wir für einige Jahre viel zu wenig große Speicher haben, um diese gewaltigen Mengen an Energie für eine Flaute vorzuhalten. Die derzeit vorhandenen Speicher sind in fünf bis sechs Stunden leer. Wenn dann der Wind nicht auffrischt, ist Schluss

Vielleicht sollten wir doch mal einen Schritt zurückgehen, tief durch atmen und dann einen vernünftigen Ausstieg planen.

Wie bei der Pirouette mit der Abschaffung der Wehrpflicht. Man stellt jetzt vollkommen überrascht fest das man vielleicht zu wenig Nachwuchs hat. Konnte man vorher auch überhaupt nicht drauf kommen.

Ach übringens: selbst schon gewechselt?

30.5.11 Weitere Beiträge zu: Energiepolitik

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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