Vibram Fivefingers: Nur gute Erfahrungen nach über 500 km

Seit nun ungefähr einem halben Jahr laufe ich inzwischen in den Vibram Fivefingers. Inzwischen habe ich deutlich über 500 km in den "Laufsocken" zurückgelegt. Im Rahmen meiner Marathonvorbereitungen bin ich etwas weniger damit gelaufen da insbesondere die langen Läufe am Wochenende damit (noch?) nicht zu schaffen sind. Im Februar habe ich mir zu der Neoprenvariante noch etwas leichtere gekauft. Ich laufe in der Regel eine Runde von 10 km manchmal auch 15 km auf geteerten und ungeteerten Waldwegen

Ich kann nur positives berichten. Man läuft anders "und bewußter". Die ersten Bedenken, das kleine Steine auf Waldwegen stören, habe sich schnell in Luft aufgelöst. Heute "suche ich die Steine". Am Anfang werden natürlich die Waden deutlich stärker trainiert, man kann aber auch Veränderungen im Fuß feststellen. Zum Beispiel der kleine Zeh. Zu Begin ist es der kleine Zeh, der am schwierigsten in das richtige Fach findet. Inzwischen kann ich beobachten, daß ich den kleinen Zeh beim Barfuß laufen deutlich spüre. Er übernimmt eine Aufgabe beim Abrollen (außerdem kann ich den kleinen Zeh inzwischen abspreizen und er flutsch nur so in den Schuh).

Noch zwei Randbemerkungen: Im Schnee kann man damit auch laufen solange man nicht in Schneematsch gerät und die Füsse naß werden. Dann tut es weh. Am Strand würde ich nur mit der Neoprenvariante laufen. In der etwas leichteren Variante bekam ich schnell Sand in die Schuhe und es gab Blasen.

Also für jeden der gerne Barfuß geht oder mal einen anderen Laufschuh ausprobieren möchte kann ich nur empfehlen dies Variante mal auszuprobieren. Mal sehen was ich nach 1000 km dazu sage.

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31.7.11 Weitere Beiträge zu: Fivefingers

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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