Beiträge zu “Energiepolitik”

Ohrfeige für Frau Merkel

nein, nicht das schlechte Wahlergebnis auf dem heutigen Parteitag.

Sondern das Urteil zu dem vollkommen unprofessionellen und verpfuschten Stolpern aus der Atomkraft nach Fukushima.

Warum reicht etwas gesunder Menschenverstand aus um festzustellen, dass man auch als Politiker einen Vertrag nicht einfach so ohne Grund brechen kann ohne eine Entschädigung zu zahlen. Dazu die Welt heute sehr treffend

Der Beschluss, den Atomausstieg im November 2010 erst zu verlangsamen und keine vier Monate später mit drastisch verschärften Fristen zu beschleunigen, hat nun in Karlsruhe die Note „mangelhaft“ bekommen. Zum ersten Mal wurde Merkels Ad-hoc-Politik höchstrichterlich gerügt.

Die Verlesung ist auch hier zu sehen.

6.12.16
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Mit Anlauf an die Wand

Entweder bin ich ein Genie oder wir werden einfach Menschen regiert die das notwendige einfach nicht durchsetzen wollen. Ich glaube nicht das ersteres zutrifft.

Vor mehr als fünf Jahren war schon deutlich das unsere Netze auf den Umstieg von Atomkraft auf erneuerbare Energie nicht vorbereitet sind Das konnte man öffentlich nachlesen und selbst einen Unwissenden wir mir erschien das logisch.

Und heute jammern wir immer noch darüber das die notwendigen Trassen nicht da sind und es ist nicht zu erkennen das es dort überhaupt vorangeht.

Der Ausbau der Stromnetze hinkt dem Boom bei den Erneuerbaren weiter hinterher. 2015 mussten die Netzbetreiber so stark eingreifen wie noch nie, damit in Deutschland nicht die Lichter ausgehen. Die Quittung bekommen die Verbraucher.

Mal sehen wann es den ersten Blackout gibt.

17.1.16
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Die Sonnensteuer im Omnibus-Verfahren

Die Sonnensteuer steht unter keinem guten Stern. Die nicht nur inhaltlich undurchdacht arbeitende Regierung krönt Ihre Regierungsfähigkeit auch noch durch handwerkliche Fehler. Nicht nur schlecht sondern auch schlampig.

Und dann muss man halt mal schnell versuchen kurzfristige Korrekturen in einem Gesetz auf den “Omnibus” mit einem ganz anderen Gesetz zu platzieren. (Omnibusverfahren)

So geschehen heute

Ohne die Nachbesserung bei der schon vor einer Woche vom Bundestag beschlossenen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hätte es durch einen Fehler ungewollt erstmals Förderkürzungen für mehrere Hundert bestehende Biogasanlagen gegeben.

4.7.14
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Demnächst in diesem Lande: Eine DIY Steuer

Klingt putzig, würde aber Sinn machen. Durch den Kauf von Werkzeugen wie Stichsäge oder Akkuschrauber entziehen sich Millionen von Bürgern der Mehrwertsteuer die normalerweise anfallen würden wenn man einen Handwerker beauftragt die Leistungen zu erbringen. Um dieser Steuerflucht zu entgehen sollten wir eine Zusatzsteuer einführen die dem Staat den entgangenen Anteil an Mehrwertsteuer ausgleicht.

Klingt Komisch. Genau das wurde aber gerade gemacht. Durch die Einführung einer “Sonnensteuer” auf selbst erzeugten und selbst genutzten Ökostrom sollen die Besitzer von Anlagen bestraft werden weil sie sich ja der ansonsten fälligen EEG Umlage entziehen.

Ein weiterer Vorschlag: Eine Apfelbaumsteuer auf selbst verzehrte Äpfel aus dem eigenen Garten.

25.6.14
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Die vier größten Mythen der Atomindustrie

Einiges von diesen Fakten kannte ich noch nicht. Besonders interessant finde ich die "kritische" Betrachtung der Wahrscheinlichkeitsberechnungen von Unfällen.

201401-4-mythen-der-atom-industrie.png

24.1.14
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Ich will ja nicht sagen aber,

das dem Atomausstieg in Deutschland die Rechtsgrundlage fehlt war doch eigentlich nicht schwer zu erraten. Heute kam die Entscheidung

Das Land Hessen muss an den Energiekonzern RWE voraussichtlich Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe zahlen, weil es 2011 nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis angeordnet hatte. Die vorübergehende Stilllegung des Blocks A und die endgültige Abschaltung des Blocks B seien nicht rechtmäßig angeordnet worden, urteilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Dem Beschluss zufolge fehlte dem Land die Rechtsgrundlage für solch eine Anordnung (Az. 7 B 18.13).

Schon 2011 fragte ich nach der politischen Enteignung. Welchen der politischen Entscheidungsträger können wir jetzt eigentlich auf Schadensersatz verklagen?

Wir werden schon von richtigen Spezialisten regiert. Mann oh Mann.

14.1.14
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Schon den Stromanbieter gewechselt?

z.B. zu Naturstrom? CO2 Reduktion ist eine Aufgabe für jeden. Nicht nur "für die anderen"

201306-naturstrom-co2.png

1.6.13
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Kohle aus Kolumbien

Für viele kommt ja immer noch der Strom aus der Steckdose. Und nachdem wir in Deutschland den Atomaustieg beschlossen haben fühlen sich viele auch schon viel besser dabei.

Und bei den Kohlekraftwerken regen sich auch die meisten nur über den CO2 Ausstoß auf. Stellt sich nur die Frage:

Woher kommt eigentlich die Steinkohle die jetzt so schön verbrannt wird?

Aus Übersee

201305-kolumbien-kohle.pngWer mag kann sich ja mal informieren unter welchen Bedingungen die Kohle zum Beispiel in Kolumbien gefördert wird. Ein Tipp: Die habe dort keine starke IG Bergbau.

 

15.5.13
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Bürgerenergiewende statt EEG

Ein guter Freund gab mir den Hinweis mich mit diesem Video auseinander zu setzen. Und ich kann sagen die fast zwei Stunden haben sich definitiv gelohnt.

Der Anfang ist etwas schleppend - da muss man durchhalten. Da geht es vor allem um die großen politischen Zusammenhänge. Einiges davon kannte ich einiges war mir neu. (Allerdings ist ein Umweltminister der umständlich erklärt warum er nicht weiß welchen Strom er verwendet und warum er in seinem eigenen Haus nichts macht schon recht putzig)

Was wirklich aufrüttelnd ist beginnt erst nach circa 40 min. Es beginnt eine recht schlüssige Argumentation hin zu einer Gesellschaft in der sich jeder seine eigene Energie lokal erzeugt oder sich an so einer Erzeugung in Genossenschaften beteiligt.

Energiewende, so wird recht eindrücklich gesagt, heißt nicht nur saubere Energie zu produzieren sondern ein anderes dezentrales System wo jeder seine eigene Energie unabhängig produzieren kann und die direkte Abhängigkeit von den großen Energieliferanten aufgehoben wird. Diese Dimension hatte ich vorher nicht so auf dem Radar.

Ich finde wir sollten den dort erwähnten Begriff der Bürgerenergiewende viel häufiger verwenden und stärker in den Vordergrund stellen. Damit deutlich wird das es für jeden interessant ist sich damit zu beschäftigen.

Ich für meinen Teil werde mich in diesem Jahr damit beschäftigen ob wir nicht einen signifikanten Teil unseres eigenen Naturstroms selber erzeugen können. Vor ein paar Jahren hatten wir schon mal über eine Solaranlage nachgedacht. Aber hauptsächlich unter dem Aspekt der Einspeisung. Mal sehen wie die neuen Möglichkeiten der Selbstnutzung, der Speichersysteme und der Preisverfall bei Solarmodulen diese Rechnung heute aussehen lassen.

201302-leben-mit-der-energie-wende.png

23.2.13
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Firmen ohne EEG Zulage

Es gibt eine schöne Landkarte mit den aktuell über 700 Firmen, die vom Zuschlag für erneuerbare Energien befreit sind. Von Ausnahmen kann da inzwischen nicht mehr die Rede sein. Warum da auch Bierbrauer und Tiernahrungshersteller bei sind verstehen nur andere.

201210-firmen-ohne-stromzuschlag.png

 

 

16.10.12
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Deutsche Bürgschaft für Uralt-AKW in Brasilien?

Trotz der in Deutschland angekündigten Energiewende beabsichtigt die Bundesregierung immer noch den Bau von Atomkraftwerken im Ausland mit Bürgschaften zu fördern.

Und das nicht etwa um den Bau von neuen sicheren Atomkraftwerken zu unterstützen. Nein - da ist auch ein Atomkraftwerk in Brasilien dabei, dessen Referenzreaktor Grafenrheinfeld in den 70er Jahren entwickelt wurde und der 2014 abgeschaltet werden soll.

Fall das noch jemand unverständlich findet der kann hier an dieser Aktion teilnehmen

201207-atombuergschaften.png

29.7.12
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Was bei einem grösseren Blackout in Deutschland geschieht

Die Folgen eines langandauernden und großräumigen Stromausfalls werden in Deutschland immer noch fahrlässig ignoriert. Durch eine Sendung von Quarks im WDR bin ich auf dieses Dokument des deutschen Bundestages gestoßen. Es kann also später niemand behaupten man hätte es nicht gewusst.

Da ich davon ausgehe das sich unsere politische Klasse damit nicht beschäftigt würde ich jedem raten mal einen Blick reinzuwerfen. Hier einige Punkte:

Kommunikation

  • Festnetz fällt sofort aus, Mobilfunkt konnte noch etwas funktionieren aber die Basisstationen werden vermutlich sofort überlastet sein
  • Man wird sehr schnell einen Radioempfänger mit Batterien brauchen.

Nahrungsmittel und Versorgung:

  • Die Wasserinfrastruktursysteme können ohne Strom bereits nach kürzester Zeit nicht mehr betrieben werden.
  • Bargeldversorgung Bargeldversorgung der Bevölkerung wird kollabieren.

Generell findet man man folgende Feststellung im Dokument sehr häufig.

Weiterer Informations- und Forschungsbedarf ist deshalb offensichtlich.

Bestechend fand ich auch diese Aussage zu dem Bereich "INFORMATION UND SENSIBILISIERUNG DER BEVÖLKERUNG"

Hinsichtlich der Informiertheit und der Einstellung der Bevölkerung ist ein erhebliches Defizit zu konstatieren. Die Stromversorgung als Kritische Infrastruktur ist für die Bevölkerung kein Thema, die Möglichkeit von Stromausfällen und die Folgen einer Unterbrechung der Stromversorgung werden ausgeblendet. Erlebte Stromausfälle werden meist schnell vergessen.
 

201207-blackout-deutschland.pngstrom-ausfall-abschätzung-petermann-etal-2011-141.pdf

15.7.12
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Dieter Nur hat ein gutes Gefühl

Dieter Nur at his best. Kann jedes Wort unterschreiben

201207-dieter-nur-ein-gutes-gefühl.png

12.7.12
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Unsere Grünen - Anwärter auf den Heuchler Preis des Jahres

Das ich das noch erleben darf. Die Grünen regen sich über den Anstieg des Benzinpreis auf. Natürlich nur weil nicht der Staat an der Preisschraube dreht sondern die Konzerne. Wo kommen wir denn dahin.

Da habe ich doch einen einfachen Vorschlag für die Grünen. Einfach den zusätzlichen Gewinn des Staates durch Steuern direkt an die Bürger zurückgeben. Bei 98 Mio zusätlicher Belastung pro Monat für den Bürger und 81% Steuern macht das ganz grob gerechnet knapp 80 Mio pro Monat mal 12 Monate fast 1 Mrd Steuerentlastung. Das wäre doch mal was.

Aus dem Finanzministerium

201203-benzinpreis.png

 

21.3.12
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Na bis zu einer Millionen Elektroautos in 8 Jahren ist es aber noch ein weiter Weg

Die Bundesregierung möchte in den nächsten 8 Jahren eine Million Elektroautos auf der Straße haben. Unabhängig von der Frage ob das sinnvoll ist scheint das aber anspruchsvoll zu werden.

In diesem Jahr waren es nicht ganz 2000. Wahrscheinlich ist unseren Politikern beim Umgang mit Milliarden etwas der Zahlenbezug verloren gegangen. Zwischen 2000 und einer Millionen fehlen noch ein paar Nullen - und zwar hinten und nicht vorne.

Bin mal gespannt ob das was wird. Ist ja nicht mehr so lange.

13.12.11
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Da kommt er, der Bumerang "Atom Moratorium"

Zum Thema des Moratoriums zur Stillung der Atommeiler entgegen den gesetzlichen Regelungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen hatte ich an dieser Stelle schon gefragt:

Ist das nicht eine politisch motivierte Enteignung?

Können wir eigentlich diese Minister im Falle einer erfolgreichen Schadensersatzklage der Energiekonzerne persönlich haftbar machen?

Jetzt hat das erste Unternehmen auf Entschädigung geklagt (Focus.de)

Die Beschwerde richte sich ausdrücklich nicht „gegen den öffentlichen Willen zur Energiewende“, sagte der Sprecher. Die frühzeitige Stilllegung der Kraftwerke stelle vielmehr einen Eingriff in das grundrechtlich geschützte Eigentum und die Berufs- und Gewerbefreiheit dar. „Aus unserer Sicht ist dieser Eingriff ohne entsprechende Entschädigung verfassungswidrig“, sagte der Sprecher.

Und ich finde zu recht. Und wenn e.on recht bekommt hoffe ich nur noch das jemand Frau Merkel verklagt und persönlich haftbar macht.

...
E.on: Konzern reicht Verfassungsklage gegen Atomausstieg ein - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/e-on-konzern-reicht-verfassungsklage-gegen-atomausstieg-ein_aid_684312.html
15.11.11
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BMWi: Stromnetze - ja bitte

Unter dem Stichwort "Neue Stromnetze sorgen für zuverlässige Energieversorgung" ist mir heute zum ersten mal eine Anzeige zur Akzeptanz von neuen Stromnetzen untergekommen.

Na das ist doch mal ein Anfang.

201111-stromnetze-ja-bitte.jPG

4.11.11
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Ups - fehlen da etwa doch Stromnetze um Windenergie effektiv zu nutzen?

Vor fast genau einem Jahr hatte ich gelesen das die Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien einen Ausbau der Netze für notwendig hält. Was für mich wiederum bedeutete das es wohl nicht reicht.

Jetzt meldet der Bundesverband Windenergie aus einer Studie:

Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen nimmt deutlich zu.

Im Jahr 2010 sind zwischen ca. 72 GWh und 150 GWh aufgrund lokaler Netzengpässe überwiegend in Nord- und Ostdeutschland verloren gegangen.

In den nächsten Jahren ist von einem weiteren Anstieg der Ausfallarbeit bei Windenergieanlagen auszugehen, insbesondere weil sowohl 2009 mit 86% als auch 2010 mit nur 74% vergleichsweise sehr schlechte Windjahre gewesen sind.

Das heißt doch: schon in schlechten Windjahren sind wir nicht in der Lage den Strom aus Windenergie in die Steckdose des Verbrauchers zu bekommen. Wieviel Energie müssen wir erst wegwerfen wenn der Wind mal richtig gut weht.

Vielleicht sollte man mal schleunigst beginnen diese Netzprobleme zu lösen. Die Deutsche Netzagentur Dena fordert unter anderem in Ihrer dena-Netzstudie II – Integration erneuerbarer Energien in die deutsche Stromversorgung im Zeitraum 2015-2020 mit Ausblick auf 2025

Ergreifung geeigneter Maßnahmen zur Erhöhung der öffentlichen Akzeptanz für den erforderlichen Netzausbau, die in enger Kooperation aller Beteiligten (politische Entscheidungsträger, Netzbetreiber, Einspeiser, Genehmigungsbehörden, Öffentlichkeit etc.) umgesetzt werden.

Von diesen Bemühungen sehe ich nicht so viel.

Oder was habe ich übersehen?

1.11.11
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Deutsche Ökosubventionen direkt nach China

Diese Woche hatte ich gelesen, daß Q-Cell, einer der namhaften deutschen Herstellen von Solaranlagen, in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt und seine Produktion nach Malaysia verlagert. Die wirtschaftlichen Probleme scheinen auch andere deutsche Hersteller zu betreffen.

Hm...  dachte ich. Wir geben doch so viel Geld für die Subventionen von Solartechnik aus. Wohin geht denn das ganze Geld? Warum können wir damit nicht Technologie und Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Eins der vielen Argumente für die Förderung der alternativen Energien ist doch auch, daß man die deutsche Technologieführerschaft fördern möchte.

Es hat etwas gedauert aber nach einigem Suchen bin ich auf verschiedene Artikel gestoßen die mir eine Antwort gaben. Das Geld geht nach China (z.B. hier)

Ja - unsere schönen deutschen Subventionen gehen nach China. Wir Deutschen installieren zwar 54% der Weltproduktion von Solaranlagen auf unseren Dächern. Aber der größte Teil davon kommt aus China. Tendenz steigend

Wäre es nicht intelligenter die Subventionen in deutsche Forschung zu stecken als über die deutschen Dächer nach China zu senden?

Oder was habe ich übersehen?

19.8.11
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Unser Strom und das Wetter

Das Wetter scheint immer wichtiger zu werden. Nicht nur bei der Wahl der richtigen Kleidung sondern auch für die Stabilität in den deutschen und europäischen Stromnetze. Ich hatte mich ja im Mai mal mit den Veränderungen beim Im- und Export von Strom seit dem Abschalten der Kernkraftwerke beschäftigt. Aufgrund der Diskussion um einen möglichen Blackout um Pfingsten hat mich mal interessiert wie es jetzt steht. Der befürchtete Blackout um Pfingsten scheint aufgrund des schlechten Wetters nicht stattgefunden zu haben.

Bei deutschen Betreibern wird die Situation als

angespannt, aber auch weiterhin beherrschbar

beschrieben. Für diesen Winter geht der europäische Verband der Stromnetzbetreiber von einer deutlichen Abhängigkeit von Importen aus. Die Auswirkungen der abgeschalteten Atomkraftwerke nehmen dort einen breiten Raum ein.

The moratorium in Germany resulted in the shutdown of 8.3 GW of nuclear capacity; 5 of these 8 nuclear power units are located in the southern part of Germany in the vicinity of the load centres in the Rhine/Main, Rhine/Neckar and Munich areas. This is compensated by running other units (including renewable energy sources) or increasing imports from neighbouring countries.

Dies kann auch klappen aber wenn es zu extremen Wettersituationen kommt könnte die Netzstabilität gefährdet sein.

Depending on the specific situation, it may lead to N-1 violations and/or voltage management challenges for the German TSOs.

Vielleicht sollten die Nachrichten dann mal die Wetterberichte auch auf Frankreich ausdehnen. Wenn es dort kalt wird könnte es eng werden mit dem deutschen Strom. Bin mal gespannt.

Ach übrigens: selbst schon gewechselt?

30.7.11
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Stell Dir vor Du bist Opposition und die Regierung macht was Du mal wolltest

Ist schon eine dumme Situation. Da macht die Regierung das was man mal gefordert hat - nämlich den Ausstieg aus der Atomindustrie. Und die Grünen müssen ziemlich lange darüber diskutieren ob Sie dem zustimmen können. Vor allem dieses Zitat fand ich putzig

"Wenn Merkel nicht einmal die Zeit oder den Mut oder was auch immer hat, mit uns zu verhandeln, dann verdient sie unsere Zustimmung auch nicht."

Klar. Man kann nur zustimmen wenn man gefragt worden ist. Sonst ist man dagegen.

Das wäre ja auch ein politischer Supergau gewesen. Die Grünen stimmen gegen den Ausstieg aus der Atomkraft.

Stellt sich aber schon die Frage was langfristig von den Grünen übrigbleibt. Wenn die Gründung der Partei hauptsächlich aus den Bereichen Umweltschutz, Anti - Atomkraft und der Freiheitsbewegung heraus motiviert war dann bleibt nicht mehr viel übrig. Umweltschutz macht heute jeder, Kriegseinsätze werden auch von den Grünen mit getragen und dann vollzieht Schwarz-Gelb auch noch den Atomaustieg besser als die Grünen selbst wie Frau Roth anerkannt

"Wahr ist eben auch: Dieser Ausstieg geht weiter als der von Rot-Grün - weil Schluss ist mit dem Gezocke um Restlaufzeiten.

Jetzt kann man noch ein paar Jahre gegen Gorleben demonstrieren und dann?

201106-atom-ausstieg-die-gruenen.png

25.6.11
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Andrea Nahles: energiepolitische Kompetenz in reinster Form

Ich verkneif mir jetzt jeden Spruch, aber das ist ja die Krönung. Dagegen wirkt Brüderle ja sprachgewaltig

201106-nahles-kompetent-zur-energiewende.png

13.6.11
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Was? Nein! - Doch! - Oh!

Na was eine Überraschung. Die Netzagentur warnt das es bei ungünstigem Wetter zu Stromausfällen kommen kann.

Als ich im November letzten Jahres an dieser Stelle die Frage nach Netzen gestellt habe bekam ich Kommentare wie:

Klar haben wir die Stromnetze, .....

oder

Diese vorhandenen Verteilnetze können doch sicherlich in beide Richtungen Strom transportieren...

Jetzt habe wir mal ein "wenig" abgeschaltet und schon importieren wir im Frühjahr Strom aus Frankreich.

Und das ein Daimler Chef überhaupt nicht amused ist, daß er seine Produktion demnächst von Sonne und Wind abhängig abschalten darf und seine Planungssicherheit etwas einschränkt ist mit Sicherheit auch nur Panikmache.

So wie dieser Satz des Chefs der Bundesnetzagentur

Wir haben Tage, an denen allein Sonnen- und Windenergie die Leistung von 28 Kernkraftwerken einspeisen. Aber eben nur tagsüber und nicht im Winter! Das Problem bleibt, dass wir für einige Jahre viel zu wenig große Speicher haben, um diese gewaltigen Mengen an Energie für eine Flaute vorzuhalten. Die derzeit vorhandenen Speicher sind in fünf bis sechs Stunden leer. Wenn dann der Wind nicht auffrischt, ist Schluss

Vielleicht sollten wir doch mal einen Schritt zurückgehen, tief durch atmen und dann einen vernünftigen Ausstieg planen.

Wie bei der Pirouette mit der Abschaffung der Wehrpflicht. Man stellt jetzt vollkommen überrascht fest das man vielleicht zu wenig Nachwuchs hat. Konnte man vorher auch überhaupt nicht drauf kommen.

Ach übringens: selbst schon gewechselt?

30.5.11
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Ist das nicht eine politisch motivierte Enteignung?

Irgendwas verstehe ich da nicht. Es gibt ein gültiges Gesetzt zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Dieses Gesetz wurde schon mit etwas unverständlichem Hinweis auf neu zu prüfende Risiken ausser Kraft gesetzt und die Inhaber der Atomkraftwerke wurden angewiesen gewisse Atomkraftwerke abzuschalten. Nehmen wir das mal so hin.

Jetzt gibt es ein Ergebniss eines Berichts der Reaktor-Sicherheitskommission

Röttgen wies darauf hin, dass der Bericht keine Hinweise dafür liefere, sofort aus der Kernenergie aussteigen zu müssen. „Es bleibt bei dem Postulat, so schnell wie möglich und vernünftig den Weg der Kernenergie zu verlassen und durch erneuerbare Energien und Effizienz zu ersetzen“, betonte der Bundesumweltminister.

Also: "Alles sicher aber aussteigen sollten wir trotzdem". Und obwohl also kein Sicherheitsrisiko von den Reaktoren ausgeht sollen die betroffenen Meiler trotzdem abgeschaltet bleiben. (stern.de)

Sieben ältere Atomkraftwerke in Deutschland sollen nach dem Willen der Umweltminister von Bund und Ländern nicht wieder ans Netz.

Auf welcher Rechtsgrundlage eigentlich???? Wenn sie sicher sind dürfte man doch den Energiekonzernen Ihre gesetzlich festgeschriebenen Rechte wohl nicht wegnehmen.

Können wir eigentlich diese Minister im Falle einer erfolgreichen Schadensersatzklage der Energiekonzerne persönlich haftbar machen?

Ach übringens: selbst schon gewechselt?

27.5.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Vom Stromexporteur zum Importeur

Irgendwie scheint dieser Bericht der Bundesnetzagentur an mir vorbeigegangen zu sein. Er beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Kernkraftwerk-Moratoriums auf die Übertragungsnetze und die Versorgungssicherheit und ein Element ist die "Aussenhandelsbilanz" von Strom in Deutschland. Die verwendeten Daten sind wohl die Realdaten die man zwischen den Ländern gemessen hat. Also Echtdaten und keine Wunschdaten. Dieses Bild kann man dort finden

201105-vom-strom-exporteur-zum-importeur.pngInnerhalb von zwei Monaten vom Exporteur zum Importeur. Und das nur durch die abgeschalteten AKWs - Ohne die momentan in Wartung befindlichen Kraftwerke. Dafür importieren wir Strom aus Frankreich. Hoffentlich nur den politisch korrekten Nicht-Atom-Strom. Und alle Diskussion über die Folgen eines Blackouts sind natürlich alles Panikmache. Ja ja....

Auch wenn der Bericht sagt:

Hierbei handelt es sich insgesamt Momentaufnahme, die nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden kann.

bin ich mal gespannt wie den die Bilanz über den aktuellen Zeitraum aussieht, wenn sich noch die weiteren AKWs in Wartung befinden.

Ach übringens: selbst schon gewechselt?

23.5.11
Weitere Beiträge zu: Atom   Energiepolitik  

Der Mehrheit der Deutschen scheint der Strom immer noch egal zu sein

Laut ZDF Politbarometer vom 15.4 (Frage 10) kann sich über die Hälfte der Deutschen immer noch nicht entschließen sich mit der Herkunft des Stroms zu beschäftigen und zu einem Anbieter mit erneuerbaren Energien zu wechseln

201104-wer-will-wechseln.png

Wenn jetzt noch von Wechselwilligen ein paar abspringen weil das Thema nicht mehr in den Nachrichten auftaucht dann sieht es ganz schnell ganz schlecht aus mit der Bereitschaft der Deutschen mehr Geld für den Strom aus zugeben.

Das ganze wird besonders abstrus wenn man weiß, daß zum Beispiel der Standardtarif von RWE in meinem Ort teurer ist als 100% Ökostrom.

Verstehe ich nicht.

16.4.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Atomkraftwerke an Deutschlands Grenzen

Irgendwie fehlt mir in der aktuellen Debatte um den Atomausstieg die Diskussion um die Atommeiler an Deutschlands Grenzen.

Spiegel Online hat eine Karte dazu bereitgestellt. Was machen wir wenn wir die Atomkraftwerke deren Sicherheit wir beeinflussen können abgeschaltet haben und dann immer noch der gleichen Bedrohung von woanders gegenüberstehen. Vielleicht wäre es ehrlicher das auch mal zu diskutieren.

201104-austieg-wird-nicht-sicher.png

Das heist natürlich nicht das wir die erste Diskussion nicht führen dürfen. Nur dürfen wir nicht den Eindruck erwecken, daß mit der Abschaltung von deutschen Atomkraftwerken die nuklearen Risiken abgeschafft würden.

12.4.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Na das nenne ich mal ein echtes E10 Chaos

Ist das nicht klasse?

Eine Umweltministerin wirbt für E10

Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat Tankstellen, Kfz-Werkstätten und Autohersteller aufgefordert, den Autofahrern nun schnell ausreichend Informationsmaterial über die Verträglichkeit von E10-Biosprit zur Verfügung zu stellen.

Der Verkehrsminister gibt der Mineralölwirtschaft die Schuld

Über die Einführung hat das zuständige Umweltministerium intensiv informiert, und die Mineralölwirtschaft kann jetzt nicht so tun, als ginge sie das alles nichts an

Und der Innenminister weiß von nix und tankt weiterhin kein E10

Man wolle erst prüfen, „ob Teile des Fuhrparks E10-tauglich sind“, sagte ein Sprecher dem "Spiegel".

Stimmt wahrscheinlich. Shell ist einfach unfähig dem Innenminister etwas zu erklären. Liegt das jetzt am Lehrer oder am Schüler?

29.3.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Atomausstieg: Na mal sehen was wir im Mai erleben

Im Mai könnten wir vielleicht schon unseren ersten kleinen Testfall für den Atomaustieg haben. Neben den von der Regierung mal eben abgeschalteten 7 Atomkraftwerken gehen dann nach aktuellen Planungen noch 5 weitere Kraftwerke aufgrund langgeplanter Revisionen zur Prüfung der Sicherheit vom Netz. (via Süddeutsche)

Na mal sehen ob das so kommt und was passiert.

27.3.11
Weitere Beiträge zu: Atom   Energiepolitik  

Was für ein Kasperletheater in unserer politischen Klasse

Momentan ist in unseren politischen Klasse keiner besser als der andere

Frau Merkel

  • Rinn in die Kartoffeln raus aus den Kartoffeln
  • Laufzeit verlängern, aussetzen von alten Meilern

Frau Merkel: Die Risiken sind unabhängig vom Alter der Meiler.

Frau Roth

Die Mängel und Gefährlichkeit der ältesten Atomkraftwerke sind seit langem bekannt. Wir fordern, dass die Altmeiler und der Reaktor Krümmel endgültig abgeschaltet und damit wirklich stillgelegt werden.

Frau Roth: Welchen Meiler haben Sie denn in der Rot Grünen Regierung wegen der Gefährlichkeit abgeschaltet?

16.3.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Seit heute nur noch Strom aus Wasser und Wind

Anfang des Jahres haben wir die Entscheidung getroffen zu Naturstrom zu wechseln. Heute war es soweit. Anbieter ist gewechselt und nix passiert. Außer das die Rechnung jetzt von wo anders kommt.

201103-naturstrom.png

1.3.11
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik   Strompreise  

Habt Ihr schon mal den Stromanbieter gewechselt?

Die Zahl hat mich gestern im Heute Journal  dann schon überrascht. Nur 14% haben schon mal den Stromanbieter gewechselt. Es regen sich aber 100% der Bürger über die hohen Strompreise auf. Es läßt sich anscheinend gut über die angebliche Monopolstellung philosophieren und gleichzeitig die Alternativen ignorieren.

2010-12-strom-vertrags-treue.png

Vor ein paar Jahren sind wir von RWE zu den Düsseldorfer Stadtwerken gewechselt. Jetzt habe ich bei Verifox festgestellt das ich selbst mit Ökostrom von Naturstrom billiger fahren würde.

Noch mal zum nachlesen. Ökostrom kann billiger als RWE sein. Wenn ich nicht zu Ökostrom wechseln möchte kann ich noch mehr sparen. Nächstes Jahr wird bei uns wieder gewechselt..

Warum bitte machen das nicht mehr? Verstehe ich nicht.

29.12.10
Weitere Beiträge zu: Strompreise   Energiepolitik  

Haben wir überhaupt die Stromnetze um auf Atomkraft zu verzichten?

Ich habe mir auf einer Zugfahrt mal das Energiekonzept der Bundesregierung durchgelesen. Ein Punkt ist mir besonders ins Auge gesprungen. Die Stromnetze.

Wenn ich das richtig verstehe ist unser Stromnetz momentan noch nicht bereit. Bisher hat man versucht den Strom nahe der Verbraucher zu produzieren. Darauf ist das Stromnetz ausgerichtet. Will man jetzt Atomkraftwerke abschalten und durch z.B. Windenergie ersetzten, so muss der Strom irgendwie von der Nordsee nach Bayern kommen. Und diese Netze gibts momentan nicht. Mit ein Grund für die Verlängerung der Laufzeit. So zumindestens das Energiekonzept des BMU.

Geht das wirklich momentan noch nicht? Oder ist das Argument vorgeschoben? Wenn es keine ausreichenden Planungen gibt, warum ist so eine Frage nicht beim Atomausstieg von Rot Grün mit angegangen worden? Ich habe den Umweltminister Norbert Röttgen recht häufig auf diese Frage hinweisen gehört nur nie eine Antwort von seinen Gegnern gehört.

Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.

14.11.10
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Warum halten wir unsere Kinder und Enkelkinder eigentlich für dümmer als unsere Vorfahren?

In der Frage des Atommülls bekomme ich diesen Eindruck.

Nuclear_symbol.jpgEins vorne weg: Die Atomkraft ist mit Sicherheit keine Technologie der Zukunft. Dies scheint ein Konsens in der deutschen Gesellschaft und Politik zu sein.

Zweifelsohne ist die Entsorgung des Atommüll heute eine ungelöste Frage. Aber warum sind wir uns so sicher, daß es die nächsten hundertausende Jahre keine neue Ideen gibt, diese zu lösen?

Ich stelle mir grade vor wie sich in der Uhrzeit zwei Neandertaler unterhalten haben:

Sagt der eine Neandertaler zum anderen: Du spinnst doch, der Mensch wird niemals fliegen können.

Der Atommüll enthält Energie. Heute könne wir damit nichts anfangen. Aber 30, 40 ... Jahren?

In den letzten 30 Jahren sind unzählige Dinge passiert, die man sich Ende der 70 Jahre nicht vorstellen konnte. Warum WISSEN wir mit absoluter Sicherheit das es gerade beim Atommüll keine Veränderung mehr geben wird?

Und nur zur Wiederhohlung: Es geht mir nicht um eine Fortführung der Atomenergie. Bitte keine Kommentare wie: Du willst ja nur billigen Atomstrom!

Nur warum untersuchen wir nicht auch Möglichkeiten den Atommüll "sinnvoll" zu nutzen?

 

 

PS. Habe ich erwähnt das ich für eine Abschaltung der Kernkraftwerke bin.  (nur um sicher zu sein das dies niemand übersieht)

10.11.10
Weitere Beiträge zu: Energiepolitik  

Warum der Katzenjammer nach der Laufzeitverlängerung

Irgendwie vertehe ich den momentan Katzenjammer der Stadtwerke nicht. (unter anderen hier.)Das eine Laufzeitverlängerung beschlossene Sache ist steht doch schon seit fast einem Jahr fest. Aus dem Koalitionsvertrag

201009-atomausstieg.png

Kernenergie
Die Kernenergie ist eine Brückentechnologie, bis sie durch erneuerbare Energien
verlässlich ersetzt werden kann. Andernfalls werden wir unsere Klimaziele erträg-
liche Energiepreise und weniger Abhängigkeit vom Ausland, nicht erreichen. Dazu
sind wir bereit, die Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke unter Einhaltung der
strengen deutschen und internationalen Sicherheitsstandards zu verlängern. Das
Neubauverbot im Atomgesetz bleibt bestehen.

Warum kommen jetzt alle aus den Löchern und jammern das Ihre Investitionen sich nicht mehr rechnen? Wenn die neuen Kraftwerke sich preislich nicht gegen die Atomkraftwerke durchsetzten können, bedeutet das doch, daß die Verbraucher für den Strom aus den neuen Kraftwerken der Stadtwerke mehr bezahlt hätten.

Aber wahrscheinlich übersehe ich wieder was

Den finde ich auch nicht schlecht

"Unsere Investitionen in Kraftwerke sind im Glauben auf politische Verlässlichkeit geschehen",

Eine Entscheidung die gegen den Wiederstand von CDU / FDP von Rot/Grün durchgesetzt worden ist. "politische Verlässlichkeit" - irgendwie naiv.

9.9.10
Weitere Beiträge zu: Kernenergie   Energiepolitik  

Dies ist ein privater Blog von Hagen Bauer- berufstätiger Vater, Ehemann, Naturliebhaber, Läufer, Zelter, technikverliebt.


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